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Private and uniteresting part

Über mich

Be yourself; Everyone else is already taken

— Oscar Wilde.

Hello, ich bin Carmina aus Berlin, zurzeit aber für ein Jahr als Freiwillige über weltwärts in Ghana. Hier wohne ich in Kumasi in einer Art WG, in einem kleinen Haus auf dem Grundstück unserer Gastfamilie, mit drei anderen Freiwilligen zusammen. Falls ihr was über meine Arbeit im Kumasi Childrens Home, das Leben in der WG und auch sonst über die ghanaische Kultur erfahren wollt, dann seid ihr herzlich dazu eingeladen mich bei meinen wirren Gedankengängen hier zu verfolgen.

On the way to Accra

Schon ein ganzer Monat ist vergangen seitdem ich in Ghana angekommen bin. Ein Monat und noch elf weitere liegen vor mir. Auch die Unsicherheit mit der ich anfangs noch in jedes Trotro gestiegen bin vergeht langsam. Dies hab ich allerdings nicht nur meinen Mitfreiwilligen zu verdanken, sondern auch den Ghanaern und hauptsächlich den Jungs im Kinderheim die mich von Anfang an so nett aufgenommen haben. Leider musste ich mich gestern schon von einigen von ihnen vorerst verabschieden, da in Ghana diesen Montag die Schule wieder begonnen hat und ein paar von ihnen in einem anderen Ort zur Schule gehen. Dazu gehören Kankam und Prince, Zwei Jungs deren Mütter im Kinderheim arbeiten. Sowie Daniel, der als Lehrer am Lake Bosumtwi unterrichtet. Und Solomon, der an der Tech Universität Ingenieurwissenschaften studiert und nur in den Ferien im Kinderheim lebt.Auch wenn ich die Jungs erst einen Monat kannte viel mir der Abschied nicht grade leicht,daher freu ich mich besonders darauf, Weihnachten mit ihnen zusammen im Kinderheim zu feiern.Im Moment befinden wir uns auf dem Weg nach Accra, in die Hauptstadt, um unser Visum zu verlängern und unser Work permit zu beantragen. Nachdem wir knappe 2 Stunden am „Busbahnhof“ verbracht hatten, hier gibt es nämlich keine bestimmten Zeiten, sondern es wird losgefahren wenn im Bus jeder Platz belegt ist, steigen wir in den Bus. Wer jetzt davon ausgeht, dass der Bus direkt losfährt hat falsch gedacht. Ein Verkäufer nach dem nächsten betritt den Bus und bietet einen neben Zahnbürsten und Sandalen auch gekochte Eier, plantain Chips und Reis an. Da seit dem Frühstück schon einige Stunden vergangen sind, hol ich mir eine Portion Joloff Rice, dafür bezahlt man hier 7 Cedi, das sind knapp 1,10€.Endlich losgefahren, nach nochmal einer halben Stunde warten, sind wir alle bereit zum schlafen und haben schon die Kopfhörer in den Ohren. Plötzlich hört man aus den hinteren Reihen die lauten schreie einer Frau. Sie hält eine Predigt, mitten im Bus mit einer Bibel in der Hand. Etwas ganz normales hier in Ghana. Auch mal ein paar Stunden im nirgendwo stehen zu bleiben weil die Pedale des Busses kaputt sind, scheint nicht unüblich zu sein. Als zwei weitere Busse eintreffen, wird uns im größeren Bus gesagt dass nur der kleinere Bus nach Accra weiter fährt und der große Bus in eine Nachbarstadt. Aufstehen, Sachen zusammen packen und in den kleineren Bus heißt es für uns, dieser ist allerdings schon vollkommen belegt, auch zurück im größeren Bus finden wir zuerst keine Plätze mehr, bis ein paar nette ghanaer ihre Plätze räumen und für uns Platz machen. Ein viel zu anstrengender Vormittag.

Erster Tag im Kinderheim

Nach den letzten Tagen Vorbereitung, die wir neben Twi Lernen, eigentlich nur mit schlafen und essen verbracht haben, war am Mittwoch unser erster Tag im Kinderheim. Nataly, eine von uns vier Freiwilligen war leider in einem anderen Kinderheim zugeteilt, als wir anderen drei. Weshalb wir uns, als wir uns grade auf den Weg gemacht hatten, nach 5 Minuten schon von ihr verabschieden mussten. Während ihr Weg aus 20 Minuten laufen plus Taxi fahren und wieder laufen bestand, mussten Kevin, Emma und ich uns auf das Abenteuer begeben das erste Mal alleine Trotro zu fahren. Trotros sind umgebaute Kleinbusse, in denen knapp 14 Leute Platz finden würden, das Prinzip der Trotros besteht aber eher darin so viele Menschen wie möglich auf eine Bank zu quetschen. Wir drei standen nun also an der Trotro Station und warteten auf das nächste Trotro, dass uns zum Kinderheim bringen würde. Wie zu erwarten war erwischten wir an unserem ersten Tag natürlich das falsche Trotro, was uns aber erst nach einiger Zeit auffiel, so hieß es für uns, aussteigen und weiter ging es in einem Tuktuk artigen Fahrzeug, ohne Seitenwände und natürlich wie praktisch jedes Fahrzueg hier… ohne Sitzgurte, was uns drei für 10 Cedi, umgerechnet knapp 1,40, zum Kinderheim brachte.

Glücklicherweise noch knapp vor 9 Uhr angekommen, begaben wir uns in das Office, wo uns die Sekretärin erst einmal von ihrer Verlobung erzählte und uns kurzerhand auf ihre Hochzeit einlud. Nach kurzer Zeit kam dann unser Guide um die Ecke, lustigerweise ein uns bekannter Guide, namens „Eric“, den wir schon ein paar Tage zuvor in einer Bar bei uns im Ort kennen gelernt hatten. Ihn als Guide zu bezeichnen wäre allerdings zu viel gesagt. Nachdem er uns einmal kurz durch alle drei Häuser geführt hatte, das Mädchenhaus, die Nursery und das Home Unit, in dem auch Eric und Maxwell, eine andere Barbekanntschaft lebten, ging es auch schon los. Emma wurde dem Mädchenhaus zugeteilt, Kevin der Nursery und ich selber wurde zum Home Unit geschickt. Schon auf meinem Weg von Office dorthin hörte ich schon die Kinder rufen „Obruni, Obruni“, die Bezeichnung hier für alle hellhäutigen Menschen.

An diesen Begriff mussten wir uns schon direkt die ersten Tage gewöhnen, denn so wird man anfangs, wenn die Leute deinen Namen nicht kennen von jedem genannt. Hauptsächlich die Kinder, aber auch Erwachsene rufen dir auf der Straße hinterher und winken dir zu, wollen sich mit dir unterhalten, Telefonnummern austauschen oder ein Foto mit dir machen. Anfangs mag das ziemlich ungewohnt sein, aber dennoch gewöhnt man sich ziemlich schnell daran, vor allem wenn man die glücklichen Gesichter der Kinder sieht, wenn man ihnen zurück winkt oder „Hello“ ruft. Für mich der schönste Moment bisher war am Dienstag, als wir grade die Straße entlang liefen und ein Vater mit seinem kleinen Sohn an mir vorbeilief, aber kurz hinter mir stehen blieb und „Obruni“ rief. Natürlich drehte ich mich aus Freundlichkeit um und sah, dass der Vater mich zu sich winkte. Auf Englisch erklärte er mir, dass sein Sohn behindert sei und sehr schüchtern, aber mir unbedingt hallo sagen wollte. Langsam ging ich auf den kleinen Jungen zu und streckte die Hand aus, dieser kam zögerlich auf mich zu und nahm meine Hand, als ich dann Hallo zu ihm sagte, breitete sich ein riesiges Lächeln über seinem Gesicht aus und sein Vater bedankte sich mehrmals bei mir.

Diese lächelnden Gesichter sah ich auch am Mittwoch im Kinderheim, als einige Kinder direkt angerannt kamen, meine Hand halten, auf den Arm genommen werden wollten oder sich an meine Beine hingen. Im Home Unit sind knapp 30 Kinder untergebracht, unter ihnen auch ein paar Behinderte, alle im Alter zwischen einem Jahr und 26 Jahren. Das Kinderheim an sich hat neben den drei Häusern noch eine Library, in der sich gespendete Bücher, sowie Spielzeuge befinden und einen Computerraum, in dem sich 10 Computer befinden, an denen die Kinder Rechtschreibung und Rechnen üben, Malen/Zeichnen und Solitaire spielen können. Dort verbrachte ich mit den Kindern auch den Vormittag und war hauptsächlich dabei vorzulesen, Kinder hochzuheben und den Streit zwischen den Kindern zu schlichten, wenn einer dem anderen das Spielzeug weggenommen hatte. Um 12 Uhr dann mussten die Kinder zum Lunch in ihre jeweiligen Häuser und sich im Essensraum einfinden, wo auch schon eine der Hausmütter mit einem großen Topf an gekochten Yam Wurzeln und einer scharfen Sauce aus Gemüse und Fleisch wartete. Meine Aufgabe war es nun die ganz kleinen Kinder mit einem Brei aus den zerstampften Yam und der Sauce zu füttern, das ganz ohne Besteck und auch nur mit der rechten Hand, da die linke Hand in Ghana als schmutzig gilt. Während ich mit der rechten Hand versuchte den Brei zusammen zu kneten und die vier Kleinen damit zu füttern, war ich mit der linken Hand dabei, die Kinder davon abzuhalten sich mit Essen zu bewerfen. Nachdem das Füttern mehr schlecht als Recht geklappt hat, aber dennoch letztendlich jedes Kind satt war, mussten die Kleinsten unter ihnen ausgezogen, gewaschen, aufs Töpfchen gesetzt und dann wieder angezogen werden. Nebenbei wurde ich dann noch beauftragt die Wäsche zu waschen, natürlich mit der Hand, was sich trotz Kernseife und ewigem Rubbeln als ziemlich schwierig erwies. Nachdem nun jedes der Kinder wieder angezogen und die nasse Wäsche auf dem Boden zum Trocknen ausgelegt war, versuchte ich mich etwas mit den anderen Kindern zu befassen. Nach einer weiteren Stunde spielen und einer Pause, wo Emma, Kevin und ich uns kurz zurückzogen um ungestört über den ersten Tag zureden, machten wir uns gegen 14 Uhr auf den Nachhauseweg und beendeten somit unseren ersten Tag im Kumasi Childrens Home.

Ankunft

Wie auch die deutsche Bahn ist Air Maroc wohl nicht für seine Pünklichkeit bekannt. Zuerst saßen wir acht Freiwilligen über eine Stunde in Frankfurt in unserem Flugzeug, wofür uns aber kein Grund genannt wurde. Die Verspätung von über einer Stunde wurde dann aber durch das kostenlose Essen im Flugzeug wieder wett gemacht. Nach ungefähr 4 Stunden Flugzeit und den Unterhaltungen mit einigen charmanten Marrokanern, landeten wir gegen 23 Uhr in Casablanca, wo ersteinmal die Suche nach etwas essbarem begann. Um 2:30 nachts, und auch wieder mit einer Stunde Verspätung starteten wir Richtung Accra. Diesmal allerdings leider zu müde zum Essen, verschlief ich meine weitere kostenlose Mahlzeit. Als wir in Accra landeten war das aber schnell vergessen und es musste das Gepäck abgeholt, sowie die Gelbfieberimpfung und Passkontrolle bewältigt werden. Nach vielen „Welcome to ghana“s , traten wir hinaus in die Wartehalle, in der auch schon einer der Organisationsleiter wartete, zu einem großen Glück für die 6 Freiwilligen, die nach Agona Swedro wollten, allerdings nicht so schön für uns 4 Kumasi Leute, die allerdings nach einigen Telefonaten auch ihrer Abholerin gegenüberstanden. Die Schwester unseres Projektleiters, Safoorah, brachte uns mithilfe von 2 Taxis zum Busbahnhof in das Innere von Accra. Entgegen unserer Erwartungen, dass wir dort direkt mit einem Bus abgeholt werden, warteten wir knappe 2 ½ Stunden, bis wir endlich im Bus nach Kumasi saßen. Safoorah, eine sehr herzliche und offene Frau, die uns noch mit Wasser und Keksen versorgte und uns von ihren 3 Kindern erzählte, musste sich leider von uns verabschieden. Gespannt aber auch komplett übermüdet saßen wir vier nun im Bus und wussten nicht was uns erwartet. Natürlich auch etwas überfordert mit der Gastfreundlichkeit und der Offenheit, wie die Ghanaer uns begrüßten und mit uns redeten. Sowie mein Sitznachbar, der wie sich rausstellte einige Zeit in Italien gelebt hatte, sofort bereit war uns mit unserem Gepäck und der Suche nach unserem Abholer zu helfen. Als wir dann gegen 15 Uhr in Kumasi ankamen, stand auch schon Ernest Junior, der Sohn unseres Projektleiters bereit und brachte uns zu unserer Unterkunft. Überall auf der Straße sah man Menschen, Verkäufer mit Kisten auf dem Kopf, einer mit einer Nähmaschiene und überall bunte Gewänder und Kleider. Die Verkäufer tummelten sich überall zwischen den Autos und boten dir neben Essen, auch Handytarife und Schaumstoff an. Nach über 24 Stunden Reise trafen wir endlich in unserer Gastfamilie ein, wo wir von Mary (unserer Gastmutter) und Ernest (unserem Gastvater) begrüßt wurden. Wir wurden über den Hof hinter das Haus geführt, dort befinden sich die zwei „Flats“, die Freiwilligenhäuser. Angekommen, Gepäck abgestellt und direkt ins „Mainhome“ um die restlichen Leute kennen zu lernen. Neben den Gasteltern, haben wir bisher noch 3 der Kinder kennen gelernt, sowie ein Mädchen, Angela, das Mary beim Kochen hilft und zwei weitere Mädchen, namens Mary und Gifty, welche beim Haushalt und beim Kochen helfen, dafür wird es ihnen ermöglicht zur Schule zu gehen, welche hier für die meisten Bewohner zu teuer ist. Die zwei Mädchen gelten hier als Haushaltshilfe und müssen praktisch alles erledigen, daher hört man die Worte „Mary, Gifty, Brah“ sehr häufig, was so viel bedeutet wie komm. Nach kurzen Chats, wurden wir mit Essen verwöhnt, zum Anfang allerdings eher nicht so traditionelle Kost, gab es ganz einfach Reis mit Gemüse, Tomatensoße und paniertem Fisch. Sehr lecker!!!

Introduce Yourself (Example Post)

This is an example post, originally published as part of Blogging University. Enroll in one of our ten programs, and start your blog right.

You’re going to publish a post today. Don’t worry about how your blog looks. Don’t worry if you haven’t given it a name yet, or you’re feeling overwhelmed. Just click the “New Post” button, and tell us why you’re here.

Why do this?

  • Because it gives new readers context. What are you about? Why should they read your blog?
  • Because it will help you focus you own ideas about your blog and what you’d like to do with it.

The post can be short or long, a personal intro to your life or a bloggy mission statement, a manifesto for the future or a simple outline of your the types of things you hope to publish.

To help you get started, here are a few questions:

  • Why are you blogging publicly, rather than keeping a personal journal?
  • What topics do you think you’ll write about?
  • Who would you love to connect with via your blog?
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You’re not locked into any of this; one of the wonderful things about blogs is how they constantly evolve as we learn, grow, and interact with one another — but it’s good to know where and why you started, and articulating your goals may just give you a few other post ideas.

Can’t think how to get started? Just write the first thing that pops into your head. Anne Lamott, author of a book on writing we love, says that you need to give yourself permission to write a “crappy first draft”. Anne makes a great point — just start writing, and worry about editing it later.

When you’re ready to publish, give your post three to five tags that describe your blog’s focus — writing, photography, fiction, parenting, food, cars, movies, sports, whatever. These tags will help others who care about your topics find you in the Reader. Make sure one of the tags is “zerotohero,” so other new bloggers can find you, too.

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